Unsere Kleinwasserkraftwerke in Südosteuropa schützen das Klima und ihr Bau erfordert nur einen minimalen Eingriff in die lokale Natur

In der Sparte Energie wird Nachhaltigkeit sowohl im Geschäftsfeld Erneuerbare Energien als auch im Geschäftsfeld Konventionelle Energien realisiert. Das Geschäftsfeld Erneuerbare Energien konzentriert sich auf den Bau und den Betrieb von Kleinwasserkraftwerken, die aufgrund ihres relativ geringen Eingriffs in die Natur besonders umweltfreundlich sind. Fünf dieser Kraftwerke, vier in Nordmazedonien und eines in Bosnien-Herzegowina, haben wir bisher ans Netz angeschlossen (im Bild das Kleinwasserkraftwerk Mujada in Bosnien-Herzegowina). Ein fünftes Kraftwerk in Nordmazedonien nahm im März 2020 den Probebetrieb auf. Unsere bereits produzierenden Kraftwerke ermöglichen CO2-Emissionseinsparungen von durchschnittlich insgesamt rund 22.500 Tonnen pro Jahr (im langjährigen Mittel) – berechnet im Vergleich zum CO2-Ausstoß der regionalen Strombereitstellung. Die ersten vier nordmazedonischen Kraftwerke wurden bereits 2013 von der UN-Klimaschutzbehörde UNFCCC offiziell als Klimaschutzprojekte im Rahmen des Kyoto-Protokolls registriert

Im Bereich konventioneller Energien wurden in den vergangenen Jahren die Staubemissionen unseres Heizkraftwerks, einer Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage am Chemiestandort Brzeg Dolny deutlich gesenkt. Durch den Einbau moderner Elektrofilter reduzierten wir die Staubemission von 50 auf 20 Milligramm je Kubikmeter. Damit unterschreitet die Anlage den derzeit in Polen gültigen Grenzwert von 100 mg/m3 noch deutlicher als zuvor. Dieses Kraftwerk versorgt auch einen Großteil der Haushalte der Kleinstadt umweltschonend mit Wärme.

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