//Terminal Kutno: Aufbau, Erweiterung, Modernisierung

Terminal Kutno: Aufbau, Erweiterung, Modernisierung

Das PCC-Terminal Kutno zählt heute zu Polens modernsten Kombiverkehrsterminals. Es ermöglicht eine schnelle und effiziente Abfertigung von Ladungen sowohl im Ost-West-Verkehr – aus West- nach Osteuropa und umgekehrt – als auch im Nord-Süd-Verkehr – von den Ostseehäfen Gdańsk und Gdynia zu den Adriahäfen Koper und Triest. Die jährliche Umschlagkapazität wurde 2015 stark ausgebaut, und zwar um 150 % auf 250.000 TEU (20-Fuß-Standardcontainer). Die PCC Intermodal S.A. hatte das Terminal 2011 als erstes modernes Logistik- und Umschlagzentrum in Zentralpolen in Betrieb genommen. Es war das erste Investitionsprojekt der PCC Intermodal S.A. dieser Größenordnung.

Bauherr/Betreiber: PCC Intermodal S.A.
Ort: Kutno, Zentralpolen
Betriebsfläche: 80.000 m2
Umschlagkapazität pro Jahr: 250.000 TEU
Lagerkapazität: 4.000 TEU
Infrastruktur/
Ausrüstung:
  • 6 Reachstacker
  • 2 Portalkräne
  • 9.000 m2 Bahngelände
  • Insgesamt 4 Ganzzuggleise, je 700 m
  • Ein- und Ausfahrttor mit vier Fahrspuren
  • Büro- und Sozialgebäude
  • Komplett ausgestattete Werkstatt für Containerreparaturen
  • 76 Stromanschlüsse
Projektstatus: Die Inbetriebnahme des Terminals erfolgte im September 2011. Die Fertigstellung aller Ausbaustufen wurde im Juli 2015 abgeschlossen.

Der Bau des Terminals in Kutno begann im Frühjahr 2010. Die Umsetzung des Investitionsvorhabens wurde in vier Ausbaustufen eingeteilt, die erste wurde mit der feierlichen Einweihung des Terminals am 30. September 2011 vollendet. Vom ersten Betriebstag an wurden drei Hebezeuge (Reachstacker) mit einer Tragkraft von je 45 Tonnen eingesetzt. Die jährliche Umschlagkapazität lag bei 100.000 TEU. 2015 wurde die vierte Ausbaustufe fertiggestellt: Im Juni schloss die PCC Intermodal S.A. die Erweiterung und Optimierung des Terminals mit der Installation von zwei Portalkränen erfolgreich ab. Die jährliche Umschlagkapazität des Terminals wurde auf 250.000 TEU mehr als verdoppelt. Die neuen Portalkräne sorgen mit einer Geschwindigkeit von 160 Metern pro Minute, einer Spannweite von 40 Metern und einer maximalen Tragfähigkeit von 41 Tonnen für eine zügige Abfertigung. Zusätzlich sind sechs Reachstacker im Einsatz, die Containerzüge auf den vier je 700 Meter langen Ganzzuggleisen be- und entladen können.

2019-04-09T12:04:47+02:00