//2015: Komplettumstellung der Chlor-Produktion auf umweltschonende Membrantechnologie

2015: Komplettumstellung der Chlor-Produktion auf umweltschonende Membrantechnologie

Mit der Inbetriebnahme der neuen Membranelektrolyse-Anlage 2 im April 2015 ist die Umstellung der Chlorproduktion auf die moderne, umweltschonende Membrantechnologie abgeschlossen. Die Membranelektrolyse-Anlage 1 nahmen wir schon 2010 in Betrieb. Mit dieser Technologieumstellung senken wir seit Mai 2015 die CO2-Emissionen um 140.000 Tonnen pro Jahr. Mit deren Abschluss erfüllt unser Investitionsprojekt bereits vorzeitig die Vorgaben der EU–Behörden zur generellen Außerbetriebnahme von Anlagen nach dem Amalgam-Verfahren fast drei Jahre vor Inkrafttreten.

Bauherr/Segment: PCC Rokita SA/Segment Chlor
Ort: Werksgelände der PCC Rokita SA in Brzeg Dolny (Polen)
Kapazität: 148.000 Tonnen Chlor und 167.000 Tonnen Natronlauge
Inbetriebnahme: Teil 1: März 2010 / Teil 2: April 2015
Projektverlauf: Die Inbetriebnahme unserer neuen Chlor-Alkali-Elektrolyse wurde im April 2015 mit der kompletten Technologieumstellung auf das umweltschonende Membranverfahren abgeschlossen.

Mit dieser Umstellung hatten wir nicht nur künftige Umweltauflagen frühzeitig erfüllt, sondern auch parallel dazu die Kapazität unserer Anlagen signifikant erweitert; der Stromverbrauch wurde deutlich reduziert und die CO2-Emissionen um 140.000 Tonnen pro Jahr gesenkt. Mitte Juli 2015 konnte die PCC Rokita SA die Kapazität der Chlorproduktion zudem wie geplant noch weiter steigern. Dafür wurde in der neuen Membranelektrolyse-Anlage noch ein fünfter Elektrolyseur hinzugeschaltet und so die letzte Ausbaustufe der neuen Chlor-Alkali-Elektrolyse fertiggestellt.

2016 leistete diese Modernisierungs- und Erweiterungsinvestition erstmals ganzjährig einen signifikanten Ergebnisbeitrag. In 2016 sowie in 2017 schlossen sich planmäßige Prozessoptimierungen an. Insgesamt erhöhte die PCC Rokita SA auf diese Weise die Jahreskapazität der Chlor-Produktion um zusätzliche 10 % auf 148.000 Tonnen Chlor beziehungsweise 167.000 Tonnen Natronlauge.

Darüber hinaus erfolgte Anfang Juni die Inbetriebnahme von zwei weiteren Elektrolyseuren. Damit kann Produktionsausfällen vorgebeugt werden, beispielsweise während der Wartungsarbeiten, und zudem wird der Stromverbrauch und damit auch die CO2-Emissionen weiter reduziert.

2018-12-03T10:35:33+02:00